Umgang mit der Krise

 

Um in Zeiten von Covid-19 für Klienten da zu sein, biete ich ab sofort auch telefonische Beratungen an!

 

0160 / 94427805

 

 

 

Krisen sind Ausnahmezustände im Leben: Krankheit, Tod, Scheidung, Verlust des Arbeitsplatzes, oder wie jetzt das Corona Virus...verändern unser Leben schlagartig und können uns den Boden unter den Füssen wegziehen.

Diese neuen Situationen können Angst und Panik oder Ohnmachtsgefühle hervorrufen.

 

Trotz allem ist klar, es wird eine Zeit nach der Krise geben.

Daher ist es wichtig, sich zu fragen:

 

Wie möchte ich in 5 Jahren zurückschauen?

Auf eine Zeit, die schwierig war, aber an der ich gewachsen bin?

Eine Zeit, die mich entschleunigt hat, und mich zu neuen Erkenntnissen geführt hat?

 

Nachfolgend findest du einige Tipps, die dir helfen können, die schwierige Lage zu bewältigen:

 

 

Der Notfallkoffer für die Seele

 

Im Notfallkoffer sind alle Dinge enthalten, die in schwierigen Zeiten hilfreich sind:

Fähigkeiten, Erfahrungen und Dinge, die gut tun.

 

  • Erfahrungen

 

Welche schwierigen Dinge in meinem Leben habe ich schon erfolgreich bewältigt?

Was hat mir in der Vergangenheit geholfen, wie habe ich Krisen bewältigt?

Wer hat mir geholfen?

Was habe ich getan, damit es mir besser geht?

 

  • Was tut mir gut, stärkt mich?

 

  1. Entspannungsübungen

Entspannungsübungen wie Meditation, Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung usw. versetzt unser Gehirn in einen Erholungszustand! 

 

  1. Imaginationsübungen

Im Gehirn werden durch imaginative Übungen die gleichen Zentren aktiviert, als würde man sie in der Realität erleben.

z.B. Wo ist dein Wohlfühlort? Stell ihn dir intensiv vor... mit allen Sinnen..

Was war dein schönstes Erlebnis?....Dein schönster Urlaub?....

 

  1. Lachen

Witzige Cartoons, Filme...wer lacht kann nicht gleichzeitig Angst haben!

 

  1. Gerüche

Duftreize wirken unmittelbar auf das Erregungszentrum im Gehirn und können unsere Stimmung positiv beeinflussen. Welche Gerüche tun mir gut? Bad nehmen, Duftkerze aufstellen……..

 

  1. Sport

Bilaterale Stimulierung kann das Gehirn „ausgleichen“. Aktivitäten mit einer Rechts-Links-Stimulation sind besonders wirksam, um sich zu stabilisieren.

 

  1. Natur

Die Natur schenkt uns Bilder und Symbole, die in der Auseinandersetzung mit Verlusten und Veränderung eine hilfreiche Orientierung sein können.

 

  1. Ablenkung

Karten spielen, Zeitschriften anschauen, schöne Bilderbücher betrachten…

z.B.: Schwierige Aufgaben lösen:

Unser Gehirn kann nicht schwierige Suchprozesse ausführen und gleichzeitig ein hohes Angst- und Stressniveau aufrechterhalten.

 

  1. Inspirierende Sprüche, Engelskarten...

 

  1. Einen Glücksbringer, oder Kraftstein mitnehmen

 

  1. Loslassen üben

Belastende Dinge aufschreiben und in einem Kästchen symbolisch einer „höheren Macht“ übergeben oder die Zettel verbrennen..

 

  1. Singen/Musik

Singen vermindert nicht nur die Konzentration des Stresshormons Cortisol, sondern vertieft den Atem. Auch Ängste und Schmerzen können darüber beeinflusst werden.

 

  1. Positives Tagebuch führen

Jeden Tag darüber nachdenken, welche 3 Dinge heute gut gewesen sind.

 

 

  1. Beten

 

 

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